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Fahrt ins Blaue 2001

Vom 6. bis 7. Oktober 2001 organisierte unser damaliger Kirmesbürgermeister Thomas Essiger und seine Frau Steffi eine Fahrt ins Blaue, um so den aktiven Helfern der "Kirmesgemeinde Spielmannszug" seinen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen.

Der Tag fängt an, wie soll's auch sein, wenn Engel reisen, dann mit Sonnenschein.

07:15 Uhr - fast alle sind da, nur eine fehlt, Carmen na klar, verschlafen hat das gute Kind, wir haben gewartet, weil wir gute Kumpel sind.

07:30 Uhr haben wir uns mit Glühweintrinken die Zeit vertrieben.

08:00 Uhr hat jeder im Bus seinen Platz gefunden, der Bus fährt ab, im Nebel versunken und um 08:25 Uhr ist das erste Bier getrunken.

08:41 Uhr - die große Frage, wo geht es hin? Doch Steffi und Essi schweigen schon seit Beginn. Ortsausgang Gotha, Richtung Autobahn, da halten wir glatt bei Burger King an, als gekrönte Häupter kamen fast alle heraus, ich sage euch, es war ein echter Augenschmaus.

Peggy sah auch noch fröhlich aus. Die Fahrt ging weiter, die Sonne schien heiter und wir rätselten alle immer noch weiter. Oberhof, Schmücke, Suhl?, ja welches Nest?, Essi hat's Oktoberfest. Bäume und Wiesen wo hin man schaut, Oberhof war's nicht, wir haben es fast nicht geglaubt. 09:37 Uhr gab es das zweite Bier, Mensch war die Luft trocken hier.

09:44 Uhr prosten wir uns im Bus freundlich zu und Huni spielt lustige Musik auf dem Keyboard dazu. 10:41 Uhr war Halt an der Schanzenbaude. Ein super Hotel haben wir gedacht und haben uns echt schon Hoffnung gemacht.

Doch nach dem Frühstück 11:10 Uhr ging's wandern durch den Wald, wir machten erst im Nebel auf dem höchsten Gipfel halt. Dann ging es zu Fuß, ich kann's immer noch nicht fassen, an der Schanze entlang, wir fingen schon an, Essi zu hassen. An der Schanze angekommen, haben sich einige 'ne Seilbahn genommen. Else hat nicht schlecht gekuckt, denn Lolle hat schon auf seiner drauf gehockt. Im Nebel ging die Fahrt den Berg hinunter, nach dem anschließenden Aufstieg waren dann alle munter. Nach 1.000 von Stufen, vielleicht auch noch mehr, runter ging ja, aber rauf war schwer. Ja und Peggy? Die sagte nun gar nichts mehr. Wo geht es nun hin? Keiner kann's sagen, wir konnten die Spannung kaum noch ertragen.

12:27 Uhr fuhren wir auf dem Rennsteig entlang und hofften, dass nicht die Stimme von Herbert Roth erklang.

12:53 Uhr irgendwo in Ilmenau ist wie immer der Himmel blau. Reinhard Dietbert Roland uns allen bekannt, erzählte Witze am laufenden Band und dann hat er erkannt: "Petra hat nicht die deutsche Mindestgröße". Ein Handy klingelt und Essi geht ran, noch 20 Minuten und was ist dann?

13:15 Uhr ein Hinweisschild "Geraberg oder Arnstadt" ich glaub ich werd gleich wild. 13.23 Uhr - Einfahrt in "Plaue", das war es aber auch nicht; Essi kriegt gleich Haue.

13:30 Uhr - die Raterei ist vorbei, wir sind in Arnstadt bei der Stadtbrauerei, nach einem kleinen Mittagsmahl, kam der Bierausrufer und begrüßte uns erst einmal.

14:30 Uhr ging es in die Stadt, nur gut das man heute ein Handy hat, denn Steffen und Ute waren verschwunden, doch nach einem kurzen Anruf, haben sie uns wieder gefunden. Nach der Stadtführung um 16:06 Uhr war uns fast alles Wurst, denn ich sage euch, riesig war unser Durst.

16:18 Uhr ging's ins Hotel, die Zimmer erkunden, Sven und Else haben das kuschelige Bett gefunden.

17:00 Uhr - Bowlen, das war einfach toll, wir bekamen die Nase überhaupt nicht voll. Christian stieß Kugeln, ich kann euch sagen, Essi dachte, jetzt wird er erschlagen.

18:10 Uhr ging's duschen, auch das war schön, die Körper glänzten, das konnte man sehen.

20:00 Uhr zurück in der Stadtbrauerei, da ging es hinab in den Felsenkeller, das Büfett wurde eröffnet und jeder schnappte sich einen Teller. Das Büfett ist super nach so einem Tag, schaut euch Nonne und Lolle an, sie holen sich 5 mal Nachschlag. Die Musik kommt aus Sachsen, das Tanzen läuft, habt ihr Jana gesehen? Mensch die säuft. Bier und Schnaps im Überfluss, Locke gleich 5 Gläser haben muss.

22:15 Uhr Jochen heizt die Massen auf und Nobi flippt gleich völlig aus. Aus "Hey Baby" wird "Hey Bulle", der Saal hat getobt. Jochen und Bulle sind auf die Bühne getrabt und gaben ein Solo, das war stark, und weil Bulle so schön mitsang, wurde er auch gelobt.

23:10 Uhr - das ist ja cool, Feuerlocke tanzt sogar mit einem Stuhl. Das Leipziger Duo ist gut, spielt reichlich Zugaben, denn die wollen wir immerzu haben. Der Alkohol wirkt, schunkeln und singen, bei Jana hört man ein leises Stimmchen erklingen. Ihr werdet es nicht glauben, doch es ist war, zur Abwechslung tanzen Steffen und Ute mal, doch wie sollte es auch anders sein, es wird gekuschelt, die beiden finden's fein.

23:48 Uhr Jochen was ist mit dir? Bist auf einmal stumm! Hast du zu viel Bier getrunken? Das ist aber dumm, schau dir unsere Emelie an, das kleine Wesen, tanzt mit dem Steffen auf dem Stuhl, Mensch ist das cool. Der Uli ist so ruhig, ist es denn wahr? Ja waren denn keine Möpse da?

23:55 Uhr - am Tresen tanzen zwei, ja seh ich denn noch klar? Else und Nonne, das ist vielleicht ein Traumtanzpaar. Andreas sitzt und schaut stumm, zu den anderen im Raum herum.

00:50 Uhr - zum 1.000.000 mal macht Ute schon wieder ne Schnute, Steffen sieht's und denkt, man ist das 'ne Gute. John Travolter, den kennt ihr doch, aber Ralf und Reiner, die übertreffen ihn noch. Die Jugend hat man nie auf der Tanzfläche gesehen, oh graus, die tranken nur immer ihre Biere und Schnapsgläser aus. Es wird ruhiger in unserer Runde, die ersten wollen ins Bett, und das schon zu so früher Stunde.

01:00 Uhr - die Musik ist nun aus, sollen wir wirklich schon nach Haus? Alle sitzen und sind Heiter, Essi bekuckt sich still und lächelnd seine im Rausch versinkenden Mitstreiter.

01:10 Uhr sind alle munter und singen frisch und Jochen hämmert den Takt auf dem Eichentisch.

01:27 Uhr - Jochen hat's leicht, er dressiert die Massen, na dann mal hoch die Tassen. Uli überlegt, ja wie geht denn das Lied? Kommt helft mir doch mal, ich glaub das war der "Pfannenflicker", ach ist doch egal. Wir singen das "Arme Dorfschulmeisterlein" und alle stimmten fröhlich ein. Ich glaube ich schiel, weil just in diesem Moment Else über die Kellnerin herfiel. Sylvio ist jetzt gut drauf und bringt beim Musizieren vollen Körper- und Stimmeinsatz auf.

01:50 Uhr - jetzt geht's ins Hotel zurück, das Bettchen wartet, was für ein Glück.

02:00 Uhr im Hotel zurück, da gab's noch kleine Zimmerfeten, was für ein Glück.

03:30 Uhr - bis hier haben wir noch geschrieben, wir hoffen, es hat euch gefallen und es war nicht übertrieben.

Die Frauen Papst und Klein stellen noch spät den Fernseher zum Wecken ein. Die Fernbedienung legte Andrea noch frisch auf den Nachttisch. Und früh am Morgen dann, fing das Telefon zu klingeln an. Andrea sprang hoch und machte trab, doch mit der Fernsehfernbedienung stellt man nun mal kein Telefon ab. Es sei entschuldigt, denn sie war müd, weil sie doch die ganze Nacht am Fahrbericht schrieb. Wir haben geackert bis früh um vier und haben geschwitzt wie ein Tier.

Am Heimreisetag - es geschah über Nacht wer hätte es gedacht, Petra wurde zur Königin gemacht. Vossibär, ich glaub so war sein Name, war gestern auch da, doch munter wurde er erst am heutigen Tage. Zum Frühstück, war es lustig hier, es gab Korn, Obstler und in Massen Bier. Schon früh am Morgen wurde gesungen und gelacht, ich glaub das hat der "Alk" gemacht. Bulle erzählt wie schön es gestern war, Peggy's Kommentar dazu war viel knapper: "Mann, die alten Knacker".

Bei "Mc Donald" gingen fast alle rein, doch als Petra mit der "Burger-King-Krone" kam, fingen alle an zu schrein. Unsere Jugend wie soll's auch sein, schlief im Bus ganz friedlich ein.

Heimwärts ging's im Sauseschritt, wir hoffen, wir dürfen im nächsten Jahr auch wieder mit.

Beobachtet und aufgeschrieben von den Kirmesmädchen Heike Klein und Mama Papst

 

Fotos dieser Fahrt ins Blaue [Hier...]

© 2017 Kirmesgemeinde Spielmannszug e. V.

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