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Fahrt ins Blaue 2014

Zu den Fotos ...Am 9. August 2014 war es wieder an der Zeit für die jährliche Fahrt ins Blaue der Kirmesgemeinde Spielmannszug. Wie immer wusste niemand wo es hingehen sollte und was uns alle erwarten wird. Wir wussten nur das Wechselsachen und Handtücher mitzubringen waren.


Früh morgens um 6:15 Uhr sollten sich alle in der Mensa treffen, wobei viele mit noch müden Gesichtern erschienen, da am Vorabend die Kirmesolympiade im Leo besucht worden war.
Nachdem die anfängliche Müdigkeit überstanden war ging es ab zum Bus und zu unserer ersten von vielen Stationen dieses Tages.


Zuerst ging es nach Erfurt. Dort stiegen wir in den Katerexpress, in dem wir eine Stadtführung bekamen. Wir erfuhren viel über die Geschichte von Erfurt, aber erst als die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Mikrofon überwunden waren. Nach einer schönen Fahrt durch die Stadt gab es eine Pause und es gab ein großes Frühstücksbuffet im Straßebahnwaggon. Auf dem Rückweg wurde uns noch einiges erzählt und dann war es auch schon wieder vorbei.

Unsere nächste Station befand sich auch in Erfurt. Nun ging es zu „German Food Entertainment GmbH" und wir erfuhren dort, dass wir uns selber eine Bratwurst herstellen müssen. Wir bekamen alles erklärt sowie die Rezepte vorgelegt, dann kamen die Kochschürzen um und wir legten los. Mit viel Spaß und mehr oder weniger fleißigen „Bratwurst-Lehrlingen" wurde in der Küche geschnitten, geknetet, gewürzt und alles zur Wurst verarbeitet. Außerdem wurde Kartoffelbrei als Beilage sowie Apfelringe als Nachspeise selbst zubereitet. Nach anfänglichen Problemen haben sich aber alle in der Küche bewährt und konnten am Ende dann auch ihre eigene Bratwurstkreation essen. Zum krönenden Abschluss bekam jeder noch ein Diplom als „Bratwurst-Geselle" von unseren Foodentertainern überreicht.

Gesättigt vom Essen stiegen wir wieder in den Bus und es ging auf zur nächsten Station. Als dann die Wechselsachen angezogen wurden und wir die Handtücher auspacken sollten war ziemlich klar, dass es irgendetwas mit Wasser zu tun haben musste. So ging es nun zum Alperstädter See. Dort erwartete uns bereits ein Kirmesbursche, welcher am Morgen leider nicht den Weg aus dem Bett gefunden hatte. Hier erfuhren wir, dass wir Drachenboot fahren würden. Die zwei Fachmänner erklärten uns alles Wissenswerte und teilten uns kreativ in zwei Gruppen mit den Namen Bamigoreng und Sushi ein. Danach bekam jeder ein Paddel und wir machten damit etwas Sport zum Aufwärmen. Die Drachenboote wurden ins Wasser gelassen und es ging los. Bei einer gemütlichen Runde über den See lernten wir die Grundkenntnisse im Drachenboot fahren. Anschließend brauchten alle eine Pause und so gab es zurück an Land Kaffee und Kuchen. Doch wer viel isst muss sich auch viel bewegen und so wurden wir gleich wieder in die Boote geschickt. Diesmal sollten die beiden Teams im 100 Meter Rennen gegeneinander antreten. Mit viel Kraft und Anstrengung gewann das Team Bamigoreng nach 3 Rennen mit sehr knappem Vorsprung. Dafür mussten sie aber auch das Boot als erste wieder aus dem Wasser tragen. Alle fassten mit an aber einer musste uns dabei natürlich auf Bild festhalten um der Arbeit zu entgehen. Als beide Teams dann zurück an Land waren und sich wieder an den festen Boden gewöhnt hatten, machten wir noch eine Auswertung und mussten uns von unseren beiden Drachenbootfahrern verabschieden.


Nun musste erst mal der Weg zum Bus angetreten werden und nach etwas zu trinken und dem Wechseln der Sachen machten wir uns wieder auf den Weg.

Es ging zu unserer letzten Station, diese befand sich wieder in Erfurt.


Wir liefen ein bisschen durch die Innenstadt und kamen dann beim „Christoffel" an. Dort erwartete uns ein Ritteressen mit mittelalterlichem Ambiente. Wir bekamen ein 3-Gänge Mittelaltermenü. Als Besteck hatte jeder nur einen Holzlöffel und als Teller sollte ein Fladenbrot dienen, was viele nicht wussten und daher ihren Teller aßen. Als Vorspeise gab es eine Schüssel Suppe. Einige konnten nicht mit dem Holzlöffel essen und versuchten kreativ die Suppe doch noch irgendwie in den Mund zu bekommen ob mit einer Möhre oder mit einem Stück Fladenbrot – es ging schon irgendwie. Auch ein Haar in der Suppe konnte die Stimmung nicht trüben und gut das es Lätzchen gab, denn einige spuckten vor lauter Lachen über den ganzen Tisch. Der Knecht hatte Mitleid mit denjenigen, welche ihre Teller aufgegessen hatten und so bekamen sie Tonteller. Die Hauptspeise wurde auf Servierplatten angerichtet. Nun stand bei einigen aber die Frage im Raum – Wie bekomme ich die Soße auf den Fladenbrotteller, ohne dass diese auf den Tisch läuft? Aber auch hier musste man ideenreich sein und mit Händen oder anderen Hilfsmitteln essen. Für die Nachspeise war nach dem festlichen Mal kaum noch Platz und einige waren froh doch noch richtiges Besteck bekommen zu haben.


Nebenbei wurden wir von 2 Musikern mit mittelalterlicher Musik bespaßt. Da wir von Anfang an so gut bei der Musik mitgeklatscht hatten, bekamen wir sogar Instrumente wie Rasseln und anderes von den beiden und machten gleich mit beim Musizieren.


Aber es wurde Zeit für die Heimreise und so mussten wir unsere Krüge leeren und zurück zum Bus.

Es war mal wieder eine sehr schöne Fahrt ins Blaue. Wir hatten alle sehr viel Spaß, haben viel gelacht, gesehen und gelernt. Wir freuen uns nun auf eine schöne Kirmes und bedanken uns alle bei Jens und Daniela für die tolle Organisation dieser Fahrt.

Kristina Krützfeldt

© 2017 Kirmesgemeinde Spielmannszug e. V.

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